So ein Mist: Kreativität macht unordentlich!

Wray Herbert der Blogger der (“Huffington Post” “We’re Only Human” and “Full Frontal Psychology”)  hat aktuell ein Thema aufgegriffen, das auch im Mittelpunkt unseres neuen Buchs („PR-Formel – Kommunikation als kreativer Prozess“)  steht:

 

Ordnungsliebe lässt sich schwer mit Kreativität in Einklang bringen.

 

Herbert greift die aktuellen Forschungsergebnisse der Psychologin Kathleen Vohs und ihrer Kollegen an der University of Minnesota auf: Vohs untersuchte, ob die kognitiven Orientierungen in Richtung auf Ordnung und auf Unordnung in zwei gleichermaßen wertvollen Denkkompetenzen begründet sein könnten.

In einer der nächsten Ausgaben der „Psychological Science“ wird Vohs die Ergebnisse ihrer Untersuchungen im Detail vorstellen.

Bereits jetzt sei verraten, dass sie zeigen konnte, wie ein unordentliches Umfeld kreative Verhaltens- und innovative Vorgehensweisen begünstigt, die Ordnungsfanatikern verschlossen bleiben.

Die Forscherin konnte ebenfalls nachweisen, dass öffentliche Unordnung keineswegs zu unmoralischen Haltungen führt oder gar kriminelles Verhalten begünstigt. Beispiel: Graffiti-Kunst kann nicht die Gefährdung moralischer Ordnung darstellen, zu der sie manche Politiker gerne hochstilisieren.

Kathleen Vohs greift gegen Ende ihres Studien-Exposés auf einen Ausspruch von Albert Einstein zurück, der ungefähr so geht:

Wenn ein unübersichtlich-vollgeladener Schreibtisch auf einen überladenen Geist hinweist, worauf deutet eine leergeräumte Schreibtisch-Fläche?“