Richtiges Denken hilft, Kommunikations-Stress gesund zu überstehen.

Wray Herbert, Autor und Psychologie-Blogger der Huffington-Post, hat vor einigen Tagen (13.02.2013) einen interessanten Beitrag zum Thema sozialer Angst und zum SAD-Syndrom (social anxiety disorder) veröffentlicht:

Viele Menschen empfinden existentielle Angst, wenn Sie sich öffentlich äußern müssen. Gesteigert wird diese Angst, wenn ihr Publikum kritisch gestimmt ist. Bis zur Todesangst kann sich der Schrecken von Personen steigern, die unter dem SAD-Syndrom leiden.

Die Mechanismen hinter dieser Kommunikations-Angst sind kürzlich im Rahmen verschiedener Studien untersucht worden (Jeremy Jamieson, University of Rochester; Matthew Nock, Harvard University; Wendy Berry Mendes, UC San Francisco).

Dabei stellte sich heraus, dass gesundheitsschädliche Effekte dieses  Kommunikations-Stresses wesentlich gemindert werden können. Die Forscher haben dazu das Angstempfinden mit den Probanden gesprächsweise „bearbeitet“. Sie brachten die Teilnehmer der Studie dazu, ihr Angstempfinden und ihren Stress als „positive Herausforderung“ zu interpretieren.

Diese Intervention führte dazu, dass die Betroffenen den empfunden Druck körperlich besser verarbeiteten und sich besser auf nachfolgende Stresssituationen einstellen konnten.

Richtiges Denken hilft offenbar, den sozialen Stress unserer Tage gesund zu überstehen.

http://www.huffingtonpost.com/wray-herbert/feeling-anxious-think-aga_b_2679989.html